Wie viele andere NGOs auch, ist Baan Doi – Kinderhaus am schönen Berg in Thailand glücklich über freiwillige Mithelfer. Tatsächlich wäre Baan Doi nicht so erfolgreich geworden, wären nicht so viele neue Gebäude gebaut werden können und hätten nicht so viele Kinder aufgenommen werden können, wenn nicht freiwillige Mitarbeiter vor Ort und in den Fördervereinen kräftig mitgeholfen hatten Baan Doi aufzubauen.

Die Volunteers, die vor Ort mitgeholfen haben, kamen hauptsächlich aus deutschsprachigen Ländern, aber auch aus Holland, Australien und der Tschechischen Republik. Allen gemeinsam war der Wunsch etwas Gutes zu vollbringen, einen Teil beizutragen zu dem Gelingen eines unterstützenden Projekts.

In Deutschland engagiert sich jeder Dritte ehrenamtlich. Wikipedia meint dazu: „Im Allgemeinen wird unter Ehrenamt altruistisches Handeln verstanden, bei dem eine Einzelperson oder eine Gruppe freiwillig und unentgeltlich Arbeit leistet. Ehrenamtliches Engagement (Volunteering) hilft sowohl den Nutznießern als auch den Helfern.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Ehrenamt

Welche Schwierigkeiten gab es?

Häufig waren diese Helfer sehr jung. Meist direkt nach dem Abi und ohne greifende Idee, wie es weiter gehen soll in ihren Leben, machten sich diese jungen Leute erstmal auf in die Welt. Nicht die schlechteste Idee. Ende des 19. Jahrhunderts wurden junge Menschen aus vermögenden Familien zur Persönlichkeitsbildung auf Reisen geschickt. Nach Indochina, Afrika oder in die neue Welt – Amerika. Warum sollte diese Persönlichkeitsbildung nicht auch heute stattfinden können? Doch nicht immer sind diese jungen Menschen selbständig genug, um sich in einem für sie vollkommen fremden Land und in einer vollkommen andersartigen Kultur zurecht zu finden. Häufig brauchten sie viel Betreuung und viele Hilfen im Alltag. Das fängt ja schon bei der Sprache an. In einem sozialen Projekt auf dem Land irgendwo in China spricht kein Einheimischer Englisch. Geschweige denn Deutsch. Also braucht es bei allen möglichen Kleinigkeiten einen Übersetzer. Einkaufen, Ausflüge, Probleme regeln – all das muss gemeinsam mit jemandem aus dem Team passieren.

Wie kann das verbessert werden?

Ein guter Ansatz ist an dieser stelle schon früh mit einem Sprachkurs anzufangen. Am besten ein einfacher, schnell anzuwendender Online-Kurs, der erstmal die grammatikalischen Regeln außer acht lässt und sich auf das direkte Anwenden von Standardsätzen konzentriert. Chinesisch für Reisende ist solch ein Online-Kurs, der mit Videos im Interviewstil nicht nur die wichtigsten Sätze und Begriffe vermittelt, sondern auch eine Einführung in die Kultur und die Verhaltensregeln in der chinesischen Gemeinschaft gibt.

Mit solch einem Kurs könnten Volunteers sofort und ohne viel Vorbereitung mit dem Anwenden der ersten Sätze auch gleich Kontakte knüpfen indem sie Einheimische überraschen. Chinesen haben nämlich Angst vor Ausländern (das ist jetzt ein wenig übertrieben, ich weiß), weil sie sich davor scheuen, keine Antwort geben zu können, wenn sie auf Englisch angesprochen werden.

Es ist leider so, dass einige Mithelfer eine regelrechte Erwartungshaltung entwickelt hatten. Sie erwarteten, dass sich immer jemand um sie kümmert bzw. dass sie nicht alleine sein müssen. Das ist von einer NGO aber nicht immer zu leisten. Wenn alle Mitarbeiter unterwegs oder voll eingebunden sind, gibt es nicht immer die Möglichkeit sie zu integrieren. Manche Menschen können damit nicht umgehen.

Wie kann geholfen werden?

Sicher ist eine Verbindung mit der Welt über Internet hilfreich. Volunteers können sich im Internet über das Land, in dem sie sich engagieren wollen, informieren. Am besten vorab, aber auch während des Aufenthalts lassen sich viele gute Tipps und Tricks auf Webseiten wie Sprachcrashkurs finden.

Das kann selbständig durchgeführt, aber durch die NGO im Vorfeld initiiert werden. Ein wenig Recherche hilft enorm, um ein Land, eine fremde Kultur und vor allem die Menschen im Umfeld besser verstehen.

Also angehende freiwillige Helfer, macht euch auf und findet die besten Informationen über euer Land und die Eigenheiten dort.

 

 

 

 

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